Trinksprüche


Für Trinksprüche gibt es viele Gelegenheiten. In jeder geselligen Runde werden sie zumindest rudimentär genutzt. Es wird eigentlich immer auf ein Ereignis oder eine Person angestoßen. Egal ob Geburtstag oder Bestehen einer Prüfung, die Möglichkeit feierlich das Glas zu erheben wird gerne genutzt. Man stößt auf die Gesundheit an, auf das neue Jahr oder die bisherigen Erfolge. Und in lustigen Runden auch darauf, das man nichts zum Anstoßen hat. Für mehr Kreativität beim Trinken haben wir eine Liste der lustigsten Trinksprüche zusammengestellt.

Wein auf Bier
Wein auf Bier, das rat' ich dir!
Bier auf Wein, dass lass' sein!

Klassiker
Von der Mitte zur Titte zum Sack, zack, zack!

Wolf Dietrich
Wer Hopfen säht, wird Bier ernten.

Bierchen in "Kleine Haie"
Fahrbier - find' ich ok!

Binsenweisheit
Flüssig Brot macht Wangen rot!

Klassiker
Ex und hopp, in den Kopp!

Bauchlos
Nen Mann ohne Bauch ist nen Krüppel!

Trinksprüche ... "Man nutzt gerne Trinksprüche, wenn man etwas feiert. Das können einfache Glückwünsche sein, oder lustige Reime. Welcher Trinkspruch geeignet ist, hängt von dem Ereignis ab, das gefeiert wird. Bei formelleren Feiern eignen sich eher formellere Trinksprüche, bei informellen feiern eher lustige oder auch dreckige Trinksprüche. Berüchtigt für ihre Sprüche sind Männerrunden, Kegeltouren oder Studentenpartys. Es gilt die Devise, je feuchtfröhlicher der Abend, desto häufiger wird angestoßen und desto derber werden die Trinksprüche. Sie können von einem einfachen „Prost!“ auch schnell zu einem lustigen oder versauten Reim werden. Und auch, wenn einem die Gründe zum Anstoßen irgendwann ausgehen, werden gerne Sprüche wie „So jung kommen wir nichtmehr zusammen!“ genutzt,das funktioniert sogar im Stundentakt. Sprüche heben die Laune, denn man betont dadurch, das etwas gefiert wird und man sich somit zu einem freudigen Anlass zusammengefunden hat. Trinksprüche sind daher allgegenwärtig und bestärken das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe. Also ein Hoch auf Trinksprüche!"

Bauch
Bierbauch? Kann ich auch!

Volksmund
Da ist ja Hopfen und Malz verloren!

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Gerhard Schröder
Hol' mir mal ne Flasche Bier, sonst streich' ich hier!

Volksmund
Nich' lang schnacken, Kopp innen Nacken!

Volksmund
So jung, kommen|trinken wir nie wieder zusammen!

Volksmund
Zwischen Leber und Milz passt immer noch ein Pils.

Liebeserklärung
Wenn ich Deinen Hals berühre, Deinen Mund an meinen führe, ach, wie sehn´ ich mich nach Dir, heissgeliebte Flasche Bier!

Trinksprüche ... "gibt es über sehr vieles. Über den Anlass an sich, über das Trinken an sich oder auch über das Getränk. Es gibt den Trinkspruch in Form eines Toast, der auf einer eher formellen Feier zum Besten gegeben wird und den Grund der Feier thematisiert, oder es gibt unsinnige Sprüche über das Trinken an sich. Es gibt zum Beispiel auch extra Biersprüche, die das Getränk aus Hopfen in den Himmel loben. Natürlich gibt es auch solche Sprüche über andere Getränke, wie beispielsweise Wein. Sprüche können aber auch wahre Ratgeber sein: „Bier auf Wein - das lass‘ sein. Wein auf Bier - das rat‘ ich dir!“. Der Reichtum an unterschiedlichen Trinksprüchen ist schier unendlich. Es gibt viele, die sehr derbe sind, aber auch viele lustige, oder kunstvolle Reime. Eine Auswahl der besten Sprüche für jeden Anlass finden Sie hier. Natürlich können diese auch für Ihren ganz persönlichen Anlass abgewandelt werden."
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Los geht's!
Lass dich nicht lumpen, hoch den Humpen!

Martin Luther
Iß, was gar ist,
trink, was klar ist,
red, was wahr ist.

Aus Hessen
Feuer, Futt und Funke,
es werd noch aan getrunke!

Bauernregel
Melkt der Bauer seinen Stier, trank der Trottel zu viel Bier.

Sprichwort
Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren.

Johann Wolfgang von Goethe
Euch ist bekannt, was wir bedürfen, wir wollen starke Getränke schlürfen.

Sprichwort
Der Wein hält nichts geheim.

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Alkohol und Trinksprüche – so alt wie die Menschheit


Als der Mensch anfing, sesshaft zu werden und Getreide anzubauen, dachte er dabei nicht nur an Brot oder Brei. Von Anfang an wurden aus den Körnern auch alkoholische Getränke gebraut. Den Gärprozess kannte der Steinzeitmensch offenbar bereits von vergorenem und alkoholhaltigem Obst. Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass Alkohol von Anfang an einfach dazu gehörte und dass es Sprüche gab, bevor die Schrift überhaupt erfunden wurde.

Eine der ältesten schriftlichen Beweise zum Thema Alkohol stammt aus dem alten Ägypten, und es ist ein Beschwerdebrief. In einem Schreiben aus dem Jahre 1200 v. Chr. klagte Prehotep bei seinem Vorgesetzten: „Bin ich ein Mann, der schlecht ist im Umgang mit Bier? Veranlasse, dass nach mir gerufen wird, wenn es Bier gibt.“ Da die Archäologen eine Bierküche ausgraben konnten, weiß man heute sogar ziemlich genau, wie das Bier zur Zeit der Pharaonen hergestellt wurde. Die Oberschicht trank jedoch schon damals lieber Wein als Bier, und man geht davon aus, dass die ersten Weinberge bereits 4000 Jahre vor Christi angelegt wurden.

Von der Antike bis ins Mittelalter


„Wein erfreut den Menschen“, sagten die alten Griechen und tranken bereits zum Frühstück ein Glas Rotwein. Sie tranken den ganzen Tag, allerdings verdünnten sie ihren Wein stark mit Wasser, da die Griechen kein Verständnis dafür hatten, wenn jemand betrunken war. Das war nur bei großen ritualen Festen angesagt, dann aber gründlich. Bei diesen „Symposien“ fühlte man sich den Göttern besonders nahe. Sie ließen – wie die alten Ägypter - ihren Wein vor solchen ritualen Trinkgelagen von den anwesenden Priestern segnen. Man geht davon aus, dass diese Segenssprüche die ersten festgelegten Sprüche überhaupt waren.

Im antiken Rom betrank man sich dagegen total, auch ohne den Göttern dabei näher kommen zu wollen. Von den Römern weiß man auch, dass sie sich gegenseitig zuprosteten und das Glas dabei hoben. Das lateinische Wort dafür ist „propinare“. Die Römer kannten erstaunlicherweise auch schon „Shortcuts“. Sie benützten gerne kleine Becher, in die gerade einmal 0.045 Liter passten. Wenn jemand gefeiert wurde, dann trank man so viele Becher, wie es Buchstaben in dessen Namen gab. Dabei prostete man sich immer wieder zu und rief „Prosit“ (es möge nützen) oder „bene te“ (zum Wohl). Auf vielen Bechern standen auch kleine Sprüche wie „Hilaris sis“ (sei fröhlich) oder „Vivas felix“ (lebe glücklich). Es waren verkürzte Ausgaben der damals bereits historischen Segenssprüche, die im antiken Griechenland und im alten Ägypten von den Priestern verwendet worden waren.

Es gab im alten Rom auch schon Trinklieder, und einige sind erhalten geblieben. Ovid dichtete z.B.: „Wer kunstvoll singt, soll singen. Wer kunstvoll trinkt, soll trinken.“

Aber auch schon damals senkte der Alkohol natürlich die Hemmschwelle und aus einem harmlosen Zutrinken konnte schnell eine regelrechte Orgie entstehen. Besonders schlimm war es an den großen Festtagen, an denen ununterbrochen getrunken wurde. Der griechische Dichter Lukian war 200 n.Ch. bei den Saturnalien, einem der größten römischen Feste, dabei und schrieb entsetzt, dass er nur trinken, lärmen und Würfel spielen durfte.

Wein behielt trotzdem auch seinen magischen Charakter. Es gehört zu den wichtigsten Wundern, die Jesus vollbracht hat, als er Wasser in Wein verwandelte. Und bis heute ist der Wein beim Abendmahl als Symbol von Jesus Blut ein wichtiger Teil der christlichen Liturgie. Traditionen aus dem alten Ägypten wurden also über Griechenland und das christianisierte Rom übernommen und leben bis heute weiter.

Parallel zum antiken Rom entwickelten auch die Germanen und alle Völker nördlich der Alpen ihre eigene Trinkkultur. Auch die Wikinger sahen in ihrem Met einen Stoff, der sie Walhall näher brachte. Christliche Missionare versuchten das zu verhindern, aber nach der Christianisierung übernahmen die Menschen ganz einfach die Trinkgewohnheiten der Römer. Auf Alkohol wollte niemand verzichten, darin waren sich alle Völker einig. Sie waren sich aber auch einig darin, dass der Konsum auf ein gesundes Maß beschränkt werden musste. Die deutschen Kaiser des deutsch-römischen Reiches mussten vor ihrer Krönung in Rom versprechen, nüchtern zu bleiben. Karl der Große führte sogar Verbote ein, damit niemanden mehr Alkohol bei Festen aufgezwungen werden konnte. Aber auch das veränderte das Trinkverhalten kaum.

Im Mittelalter war es üblich, dass jeder – egal ob Mann oder Frau – Alkohol trank, wann er nur konnte. Schon die Kinder bekamen zum Frühstück eine Biersuppe – eine Sitte, die in Skandinavien bis ins 20. Jahrhundert erhalten blieb. Hauptursache war das schlechte Trinkwasser, das häufig mit Cholera und anderen Bakterien verseucht war. Das Trinken von reinem Wasser galt zu Recht als ausgesprochen lebensgefährlich. Bier galt dagegen als sicher. Wein gehörte aber auch im Mittelalter nur an festlichen Tagen auf den Tisch und wurde im Grunde hauptsächlich vom Klerus und vom Adel genossen.

Im Mittelalter entstand auf den Burgen schließlich die Sitte des Anstoßens. Beim Anstoßen schwappten die Becher über, die Getränke vermischten sich in den einzelnen Bechern. Deshalb galt das Anstoßen als eine Art Lebensversicherung dafür, dass keiner der Becher Gift enthielt. Trinksprüche gehörten bei diesen Festen natürlich dazu. Man wünschte sich – wie die alten Römer – viel Glück und ein langes Leben. Oft feierte man auch einen Sieg oder ein anderes Fest, dann erhob man die Becher aus diesem Anlass und ließ den König, den Ritter und sonst jemanden hochleben. Auch das Kampftrinken war damals schon bekannt. Es entwickelte sich an den Burgen zu einer Art Duell ohne Waffen. Wer nicht mitmachen wollte, bekam große Probleme, denn er wurde zum Außenseiter und als Schwächling abgestempelt. Wie schlimm es damals war, ist aus den Zeilen des Ritters Bernhard Freidank, der als Kreuzritter nach Jerusalem gezogen war, zu entnehmen: „Es saufen Tausend sich zu Tod, eh einer stirbt an Durstes Not.

Alkohol – Lebenselixier, Spaßmacher und Gefahr in einem


Wein und Bier verloren erst an Bedeutung, als Tee und Kaffee nach Europa kamen und das gefährliche Wasser mit diesen beiden Getränken ersetzt werden konnte. Allerdings waren Tee und Kaffee sehr kostbar, eine Veränderung der Gewohnheiten fand deshalb anfangs hauptsächlich in den höheren Kreisen statt. Starker Alkoholkonsum wurde mehr und mehr eine Angewohnheit der ärmeren Leute und immer verpönter. Ab dem 16. Jahrhundert wurden immer mehr Gesetze eingeführt, die den Konsum einschränken sollten. Viele Könige in allen europäischen Ländern wollten mit gutem Beispiel vorangehen, waren oft aber selbst schwer alkoholkrank. Es wurden mehrere Adelsverbände gegründet, in denen man sich der Abstinenz verschrieb und den Alkohol als Genussmittel völlig ablehnte. Alkohol wurde von wichtigen protestantischen Sprechern regelrecht verteufelt. Die Abstinenzbewegungen in Norwegen und in Teilen der USA sind auf diese religiösen Bewegungen zurückzuführen.

Selbst Martin Luther, der selbst gerne Wein und Bier trank, meinte, dass „jeglich Land seinen eigenen Teufel haben muss“. In Deutschland sei es eben der „Suff“.

Trotzdem blieb die Freude am Trinken in weiten Kreisen bestehen. In den Zünften der Handwerker gehören Trinkrituale zu den Gesellenprüfungen und blieben in dieser Form bis ins 19. Jahrhundert erhalten. Auf dem Land brauten sich die Bauern ihr Bier bis ins 19. Jahrhundert selbst. Das Bier war dort noch lange Zeit eine Alternative zum gefährlichen Wasser. Ähnlich war es auch in den Städten. Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts brachen in vielen Städten Europas Cholera-Epidemien aus. Dort galt Wasser als ganz besonders riskant. Sogar in den Gefängnissen hatten die Verurteilten deshalb lange Zeit Anspruch auf 2 Liter Bier pro Tag.

Alkohol gehörte zum Leben – und das in allen Kreisen der Gesellschaft.


Friedrich von Schiller schrieb in seiner „Ode an die Freude“: „Dies Glas dem guten Freund“, und es ist allgemein bekannt, dass auch die großen Komponisten wie Beethoven und Mozart nach unseren heutigen Maßstäben schwer alkoholkrank waren.
Auch Goethe schrieb eine ganze Reihe von Trink-Versen, manche von ihnen sind regelrecht euphorisch. „Es leben die Freiheit! Es lebe der Wein!“ oder auch „Ohne Wein und ohne Weiber, holt der Teufel unsere Leiber.“

Aber mit dem gesteigerten Verständnis für Sauberkeit und Gesundheit gerieten Bier und Wein als tägliches Konsummittel immer mehr in den Hintergrund. Laut dem deutschen Arzt Johann Georg Krünitz, der sich im 18. Jahrhundert ausführlich mit den Trinkgewohnheiten beschäftigt hatte, wurden damals „Französische Sitten“ modern. Alkohol wurde zum wichtigen Teil von Festlichkeiten, aber Alkoholabhängigkeit wurde mehr und mehr verpönt. Innerhalb der folgenden Hundert Jahre setzte sich diese Einstellung weitgehend durch.

Trinksitten


Kaum waren Wein und Bier etwas in den Hintergrund geraten, als ein drittes und relativ neues Getränk beliebt wurde: Der Brandwein. Man hatte ihn zwar schon immer gekannt, aber nur als Medizin betrachtet. Mit der Einführung der Kartoffel und später der Industrialisierung wurden Branntwein, Schnaps, Wodka, Gin plötzlich zum Getränk und Fluch für jedermann. Er war billiger als Wein und er zeigte viel schneller Wirkung. Erst als die Branntweinsteuer 1887 in Deutschland eingeführt wurde, sank der Verbrauch wieder um 40 Prozent. Alkohol wurde schließlich wirklich von einem Gebrauchsmittel zu einem festlichen Genussmittel. Branntwein ist übrigens sogar im Islam bis heute als reine Medizin zugelassen!

Wann gibt es einen Toast und wann hebt man das Glas?


Beim Toast wird zu Beginn eines Essens auf eine anwesende Person getrunken. Man lässt den- oder diejenigen hochleben und hält vielleicht sogar vorher noch eine kleine Rede. Der Toast leitet auch Staatsempfänge offiziell ein. Beim eigentlichen Trinken nach dem Toast wird dann nur noch genippt. Der Alkohol hat in diesem Zusammenhang nur Symbolcharakter.

Der Brauch des Anstoßens entstand schon in den Ritterrunden des Mittelalters und ist bis heute Teil unserer Festkultur. Meist hebt man heute nur noch das Glas symbolisch in die Richtung zu den anderen Gläsern. Nur noch selten klirren die Gläser wirklich aneinander. Dazu sagt man kurze Wünsche wie „Prost“ oder „Zum Wohl“. Wenn aus einem bestimmten Anlass gefeiert wird, wird man diesen nennen und z.B. „Glückwunsch“ oder „Lang soll sie/er leben“ rufen. Die anderen nicken dann bestätigend und heben ebenfalls ihr Glas. Für diese Sitte gibt es in fast jeder Sprach einen eigenen kurzen Spruch. In den USA sagt man „Cheers“, in Finnland „Kippis“. In Frankreich hebt man das Glas zu einem „Santé“, in Russland sagt man „Na sdorowje“.

Das skandinavische „Skål“ nimmt hier eine Sonderregel ein. In Skandinavien ist es verpönt, auch nur am Glas zu nippen, ohne dass jemand „Skål” gerufen hätte. Ein skandinavischen Essen wird deshalb von zahlreichen „Skål“-Rufen begleitet. Jeder, der etwas trinken möchte, muss ja „Skål“ sagen. Das ist besonders stark ausgeprägt, wenn Bier und Schnaps getrunken wird. Bei einem festlichen Dinner, bei dem Wein serviert wird, hebt die Gastgeberin oder der Gastgeber anfangs einmal das Glas, begrüßt alle Gäste und sagt einmal „Skål“, und alle anderen antworten mit einem gemeinsamen Ruf. Im weiteren Verlauf des Abends hört man es dann nur noch, wenn jemand eine kurze Rede halten möchte. In Schweden gibt es außerdem eine Vielzahl von „Schnapsliedern“, die man vor allem bei den traditionellen Krebsessen im Sommer, bei den Mittsommernachtsfesten oder bei den Weihnachtsfeiern singt. Vor jedem Glas Schnaps wird ein lustiges Lied gesungen. Die Lieder haben meist keinen tieferen Sinn und bestehen aus schwedischen Wortspielen. Sie verlieren deshalb meist ihren Charme und Witz, wenn sie ins Deutsche übertragen werden.

Trinklieder


Während die Schweden ihre Schnapslieder haben, kennt man Trinklieder ganz allgemein wahrscheinlich auf der ganzen Welt. Die ältesten Trinklieder hat man in den Schriften der alten Römer gefunden. Auch aus dem Mittelalter und der Renaissance sind viele Trinklieder bis heute bekannt. Die Lieder wurden oft von Hofsängern vorgetragen, die sich in der alkoholbenebelten Stimmungen durchaus auch Spott und böse Anspielungen erlaubten.

Besonders beliebt wurden Trinklieder in den Studentenverbindungen. Eines der bekanntesten ist ein Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe: „Ergo Bibamus“ (Also lasst uns trinken). Goethe schrieb das Gedicht 1810, und schon 1814 wurde es vertont. „Ergo Bibamus“ bekam 1986 zu DDR-Zeiten in Jena sogar sein eigenes Denkmal. International bekannt wurde das Lied 1954, als Mario Lanza es in dem Hollywood-Streifen „Der Studentenprinz“ vortrug.

Alkohol und die Gesundheit


Alkohol wird auf der ganzen Welt getrunken, erstaunlicherweise sogar in Asien, wo ein großer Teil der Bevölkerung aufgrund eines besonderen Gens an Alkoholintoleranz leidet und bei Konsum von Alkohol viel schneller betrunken wird. Trotzdem werden z.B. in China wichtige Geschäftsessen oft von großen Mengen von Alkohol begleitet. Dass Alkohol aber für jeden zur Gesundheitsgefahr werden kann, ist heute allgemein bekannt. Dennoch gehört ein Glas zu einem guten Essen oder einer Feier meist dazu. Wichtig ist dabei zu wissen, wann es genug ist, um nicht in Ausschweifungen, wie im alten Rom, zu geraten.