Glücklicher Besitzer, glückliche Katze. Gleichgültiger Besitzer, einsame Katze.
Katzensprüche.
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In Herzens Mitte als einzige Bitte verhallende Schritte von der Katze ein Stück: ihr Ohr löffelt Schall ihr Fuß nimmt Lauf ihr Blick brennt dünn und dick vor ihrem Antlitz kein Zurück schön wie die Blume doch voller Waffen und hat im Grunde nichts mit uns zu schaffen.
Das Leben ist nicht in der Katze, sondern die Katze ist Leben.
Versonnen nehmen sie die edlen Haltungen der großen Sphinxe ein, die ausgestreckt in tiefen Einsamkeiten ruhen und zu entschlummern scheinen in endlosem Traum.
Die Katze jagt die Mäuse nicht um Gottes Willen.
Ein unerfahrenes Kätzchen sah Zum ersten Mal den Mond in vollem Lichte prangen Und sprach entzückt zum Großpapa: "Sieh an der Decke dort den schönen Käse hängen. Oh, hätten wir ihn doch!" – "Ei, lerne, blöder Fant", Versetzt der Großpapa, "fürs erste Mäuse fangen, Die sind uns näher bei der Hand."
Wenn Katze und Maus sich einigen, hat der Bauer keine Chance.
Die Sphinx in einer Zimmerecke wacht, schon länger, als ich denken kann, die schöne Sphinx und schweigt mich an im Wechselspiel von Tag und Nacht. Mein träger Liebling, komm heran, und leg den Kopf mir in den Schoß, damit ich dir den Nacken kos' und deinen Samtleib streicheln kann.
Weißes Händchen und weißes Tätzchen, und keines von beiden die Krallen zeigt – reizendes Weib und reizendes Kätzchen necken sich, wenn der Tag sich neigt.
Sie ist der Hausgeist hier; sie richtet, herrscht, begeistert alle Dinge in ihrem Reich; vielleicht ist sie eine Fee, ist sie ein Gott.
Schlafende Katzen soll man nicht stören.
O die Menschen tun uns unrecht, Und den Dank such' ich vergebens, Sie verkennen ganz die feinern Saiten unsers Katzenlebens. Und wenn einer schwer und schwankend Niederfällt in seiner Kammer, Und ihn morgens Kopfweh quälet, Nennt er's einen Katzenjammer. Katzenjammer, o Injurie! Wir miauen zart im Stillen, Nur die Menschen hör' ich oftmals Graunhaft durch die Straßen brüllen. Ja, sie tun uns bitter unrecht, Und was weiß ihr rohes Herze Von dem wahren, tiefen, schweren, Ungeheuren Katzenschmerze?
Schweigende Katzen holen gerne das Fleisch aus den Töpfen.
Ich gab einer Katze einen Befehl, und die Katze gab ihn ihrem Schwanz weiter.
Fünf Kätzchen vorm Fenster und Lieschen dazu, die stehen zusammen schon längst auf du. Trippelt zum Garten sie in der Früh', wartet Frau Mietzekatz schon auf sie, putzt die vier kleinen noch akkurat; jeder macht gern mit den Kindern Staat. Die Kätzchen haben heut Augen gekriegt, gucken ganz dumm und blinzeln vergnügt. Wenn solch ein großes Wunder gescheh'n, das muß die Mutter doch auch mal seh'n! Holt noch ein Näpfchen, so ein klein's, macht für die Kätzchen was Extrafein's. Das ist ein Springen, hinauf und hinab, lecken sich alle Pfoten ab. Durch den Apfelbaum, schwerbelaubt, fällt der Mutter ein Strahl aufs Haupt, glänzt dann auf Lieschens Blondhaar hell, gleitet hernieder aufs Katzenfell, bis zu den Kätzchen winzig und klein kriegt jedes sein bißchen Sonnenschein.
Die Katze ist am liebsten da, wo man sie streichelt.
Manchmal sitzt er zu deinen Füßen und schaut dich an, mit einem Blick so schmeichelnd und zart, dass man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, daß hinter solchen strahlenden Augen keine Seele wohnt!
Hunde brauchen ein Herrchen. Katzen haben Personal.