Mach Herr, ein Herz aus den zweien durch der Liebe festes Band, gieße Segen und Gedeihen auf den neuerwählten Stand! Laß sie alt beisammen werden und viel Gutes sehn auf Erden, steh bei ihnen in der Not und sei ewig unser Gott!
Glückwünsche zur Hochzeit.
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Einen Menschen lieben, heißt einwilligen, mit ihm alt zu werden.
Von dir, du Gott der Einigkeit, ward einst der Ehebund geweiht, von dir kommt auch der Segen. O segne jetzt von deinen Höhn, die hier vor deinem Antlitz stehn, um Hand in Hand zu legen! Laß sie, Vater, dir ergeben, einig leben, treu sich lieben und in deinem Wort sich üben!
Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich.
Denn das Glück, geliebt zu werden, ist das höchste Glück auf Erden.
Man braucht nur mit viel Liebe einer Sache nachzugehen, so gesellt sich einem das Glück dazu.
Wo Gott ein Haus nicht selber baut, wo Gott nicht Braut und Bräut’gam traut, ist Rat und Werk vergebens. Wo Gott des Hauses Gang regiert, dem Bräutigam die Braut zuführt, da quillet Lust des Lebens. Zählet, wählet, sorget, denket! Wenn’s Gott lenket, wird’s gelingen – sonst wird niemand was erzwingen.
Einzeln sind wir Worte, zusammen ein Gedicht.
Ehe: So heiße ich den Willen zu zweien, das Eine zu schaffen, das mehr ist, als die es schufen.
Lieben heißt, in dem anderen sich selbst erobern.
In einer vornehmen Ehe soll man nicht alles sagen müssen, aber man soll sich alles sagen können.
Es genügt nicht, daß man vor der Ehe Ja sagt. Man muß auch während der Ehe Nein sagen können.
Einen Menschen lieben heißt, ihn so sehen, wie Gott ihn gemeint hat.
Die Ehe zwischen einem Mann und einem Weib ist die edelste Gestalt der Liebe.
Die Liebe ist vor allem ein Lauschen im Schweigen.
Die Seele der Ehe ist die Gleichheit der Gemüter.
Wenn ich dein bin, bin ich erst ganz mein.
Liebe ist der Stoff, den die Natur gewebt und die Phantasie bestickt hat.
Liebe ist die Schönheit der Seele.
Lieben: das heißt Seele werden wollen in einem andern.
Wenn dir's in Kopf und Herzen schwirrt, was willst du Bessres haben! Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.