Mit 50 Jahren nimmt die Kraft unwiderruflich ab – von Jahr zu Jahr; mit 60 – von Monat zu Monat, mit 70 – von Woche zu Woche; mit 80 – von Tag zu Tag, mit 90 – von Stunde zu Stunde.
Glückwünsche zum 60. Geburtstag.
Der 60. Geburtstag ist ein schöner Anlass um groß zu feiern. Während dieser spezielle Geburtstag früher kaum gefeiert wurde, ist es mittlerweile voll im Trend ihn nicht nur zu begehen, sondern regelrecht zu zelebrieren. Ist doch das 60. Jahr ein ganz besonderes: Man hat bereits vieles geleistet und darf sich mit langsamen Schritten dem wohlverdienten Ruhestand nähern! Doch notwendig ist dies nicht. So bietet das 60. Jahr genügend Zeit, um sich zu überlegen, wie lange man noch arbeiten möchte, oder womit man stattdessen seine Zeit verbringen möchte. Wenn das kein Grund ist, um zu feiern?! Glückwünsche zum 60. Geburtstag sollten diese positive Sicht verkörpern und einen stolz auf seinen Werdegang machen.
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Gegen meine 60 Jahre hätte ich viel einzuwenden, wenn es ein anderes Mittel gäbe, leben zu bleiben, als das, alt zu werden.
Vom Standpunkt der Jugend aus gesehen ist das Leben eine unendlich lange Zukunft. Vom Standpunkt des Alters aus eine sehr kurze Vergangenheit.
In der Regel fängt man mit fünfzig an, der Welt satt zu werden. Mit sechzig ist die Welt müde an uns.
Das Glück in dieser Welt besteht darin, nicht unglücklich zu sein. Man beachtet es nicht mit zwanzig Jahren, man weiß es mit sechzig.
Ein Mensch mit sechzig war zwanzig Jahre im Bett und hat drei Jahre gegessen.
Man kann sechzig Jahre alt geworden sein, ohne zu ahnen, was ein Charakter ist. Nichts ist verborgener als die Dinge, die wir beständig im Munde führen.
Man meint immer, man müsse alt werden, um gescheit zu sein; im Grunde aber hat man bei zunehmenden Jahren zu tun, sich klug zu erhalten, als man gewesen ist! Der Mensch wird in seinen verschiedenen Lebensstufen wohl ein anderer, aber er kann nicht sagen, daß er ein besser werde, und er kann in gewissen Dingen so gut in seinem zwanzigsten Jahre recht haben als in seinem sechzigsten.
Ehedem, getreu und fleißig, tat er manchen tiefen Zug. Erst nachdem er zweimal 30, sprach er: Jetzo sei’s genug! Von den Taten, wohl vollbrungen, liebt das Alter auszuruh’n, und nun ist es an den Jungen, gleichfalls ihre Pflicht zu tun.
Alter, tanze, trotz den Jahren! Welche Freude, wenn es heißt: Alter, du bist alt an Haaren, blühend aber ist dein Geist!
Die Falten um die Stirne dein, lass sie nur heiter ranken; das sind die Narben, die darein geschlagen die Gedanken.
Zum Sechzigsten fehlt nur noch eins: In Gottes Namen immer weiter! Nur mutig, nur gesund und heiter! Dein Glück, Dein Leben ist auch meins.
Mit fünfzig hatte ich den Willen des Himmels erkannt und mit sechzig klang meinem Ohr alles angenehm.
Halte Dir jeden Tag dreißig Minuten für Deine Sorgen frei und in dieser Zeit mache ein Nickerchen.
Älter werden schliesslich alle, doch eines gilt in jedem Falle: Jeweils alle Lebenszeiten haben ganz besondere Seiten. Wer sie sinnvoll nutzt mit Schwung, der bleibt 100 Jahre jung.
Das Leben mit seinen verschiedenen Epochen ist eine Schatzkammer. Wir werden reich in jedem Gewölbe beschenkt, wie reich, das erkennen wir erst beim Eintritt in das nächste Gewölbe.
60 Jahre sind es wert, dass man dich besonders ehrt. Darum wollen wir dir sagen: Es ist schön, dass wir dich haben! Alles Gute zum 60. Geburtstag!
Wenn wir zwanzig sind, nehmen wir uns vor, den großen Schatz des Lebens zu entdecken. Mit vierzig geben wir es auf, danach zu suchen. Mit sechzig wissen wir, daß wir ihn mit zwanzig bereits besessen haben.
Der muß ein Esel sein, der mit sechzig noch die gleiche Meinung hat, wie mit dreißig.
Mit zwanzig Jahren ist der Mensch ein Pfau, mit dreißig ein Löwe, mit vierzig ein Kamel, mit fünfzig eine Schlange, mit sechzig ein Hund, mit siebzig ein Affe, mit achtzig – nichts.
Der Meister sprach: "Ich war fünfzehn, und mein Wille stand aufs Lernen, mit dreißig stand ich fest, mit vierzig hatte ich keine Zweifel mehr, mit fünfzig war mir das Gesetz des Himmels kund, mit sechzig war mein Ohr aufgetan, mit siebzig konnte ich meines Herzens Wünschen folgen, ohne das Maß zu übertreten."
60 Jahre, graue Haare, all das hat keine Bedeutung, solange du nur jung im Herzen und neugierig auf das Leben bleibst.
Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
Der Kern noch frisch, der Kopf ein wenig mürber, das Herz an guten und herben Erfahrungen reicher.
Mit zwanzig Jahren hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat, mit vierzig das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat, und mit sechzig das Gesicht, das er verdient.
Nichts ist so sehr für die gute alte Zeit verantwortlich wie das schlechte Gedächtnis.
Immer jünger werden, je älter man wird, das ist die rechte Lebenskunst.
Mögest du leben, so lange du willst und es wollen, so lange du lebst.
Stolze sechzig wirst du heute, darum kommen viele Leute, um dich zu feiern und zu ehren, genauso wie du es verdient.
Man bleibt jung, so lange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.
Es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht oder zerstört, sondern als etwas, das uns vollendet.
Das Geheimnis des Glücks ist, statt der Geburtstage die Höhepunkte des Lebens zu zählen.