Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen: Das, worum Du Dich bemühst, mög Dir gelingen.
Geburtstagswünsche.
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Es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht oder zerstört, sondern als etwas, das uns vollendet.
In der Jugend lernt man, im Alter versteht man.
Die Zeit ist wie ein Bild von Mosaik, zu nah beschaut verwirrt es nur den Blick; willst du des Ganzen Art und Sinn verstehn, so mußt du's, Freund, aus rechter Ferne sehn.
Alt zu werden und jung zu bleiben ist das höchste Gut.
Wer die Körner wollte zählen, die dem Stundenglas entrinnen, würde Zeit und Ziel verfehlen, solchem Strome nachzusinnen. Auch vergehen uns die Gedanken, wenn wir in dein Leben schauen, freien Geist in Erdeschranken, freies Handeln und Vertrauen. So entrinnen jeder Stunde fügsam glückliche Geschäfte. Segen dir von Mund zu Munde! Neuen Mut und frische Kräfte!
Schenken heißt, einem anderen etwas geben, was man am liebsten selbst behalten möchte.
Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern der, welcher sein Leben am meisten empfunden hat.
Fünfunddreißig ist ein reizvolles Alter. Es gibt Damen allerhöchster Geburt, die aus freier Wahl jahrelang fünfunddreissig bleiben, nachdem sie vierzig geworden sind.
Vom Standpunkt der Jugend aus gesehen ist das Leben eine unendlich lange Zukunft. Vom Standpunkt des Alters aus eine sehr kurze Vergangenheit.
Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden.
Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.
Die Harmonie des Lebens finden wir im Geiste, dem wahrhaft wirklichen Leben.
Was langsam reift, das altert spät.
Man muss alt geworden sein, also lange gelebt haben, um zu erkennen, wie kurz das Leben ist.
Statt mit den Plänen und Sorgen für die Zukunft ausschließlich und immerdar beschäftigt zu sein, oder aber uns der Sehnsucht nach der Vergangenheit hinzugeben, sollten wir nie vergessen, dass die Gegenwart allein real und allein gewiss ist.
Keine Grenze verlockt mehr zum Schmuggeln als die Altersgrenze.
Alter ist die Lebensperiode, in der wir die Sünden, die wir noch begehen, dadurch wettmachen, daß wir jene verabscheuen, die zu begehen wir nicht mehr imstande sind.
Immer reicher, Jahr um Jahr, grüßt es mit Geschenken… immer froher um dich her blüht es auf – und um so mehr lerne dich beschränken… Lerne dich an dem zu freu'n, was du dir errungen und wirf es ab, zu bereu'n, was dir nicht gelungen!
Möge das Jahr dich reichlich beschenken mit Veilchen im Frühling, mit dem Bienengesumm im Sommer und mit rotwangigen Äpfeln im Herbst. Der Winter aber schenke dir die Kraft der Stille.