Unter allem, was zu einem glücklichen Leben beiträgt, gibt es kein größeres Gut, keinen größeren Reichtum als die Freundschaft.
Geburtstagswünsche.
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Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nicht von äußeren Dingen, der Mensch bringt aus seinem Innern wie aus einer Quelle Lust und Freude in sein Leben.
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.
Was die Zeit dem Menschen an Haar entzieht, ersetzt sie ihm an Witz.
Will das Glück nach seinem Sinn Dir was Gutes schenken, Sage Dank und nimm es hin Ohne viel Bedenken.
Schweigt der Menschen laute Lust: Rauscht die Erde wie in Träumen Wunderbar mit allen Bäumen, Was dem Herzen kaum bewußt, Alte Zeiten, linde Trauer, Und es schweifen leise Schauer Wetterleuchtend durch die Brust.
Leicht zu leben ohne Leichtsinn, heiter zu sein ohne Ausgelassenheit, Mut haben ohne Übermut; das ist die Kunst des Lebens.
Die blauen Tage brechen an, Und ehe sie verfließen, Wir wollen sie, mein wackrer Freund, Genießen, ja genießen!
Früher, da ich unerfahren Und bescheidner war als heute, Hatten meine höchste Achtung Andre Leute. Später traf ich auf der Weide Außer mir noch mehr Kälber, Und nun schätz ich, sozusagen, Erst mich selber.
Das Glück, kein Reiter wird’s erjagen, es ist nicht dort, es ist nicht hier; lern überwinden, lern entsagen, und ungeahnt erblüht es dir.
Und selig, wer im eignen Hause Frieden, Wie du, und Lieb und Fülle sieht und Ruh; Manch Leben ist, wie Licht und Nacht, verschieden, In goldner Mitte wohnest du.
Alles fügt sich und erfüllt sich musst es nur erwarten können und dem Werden deines Glückes Jahr und Felder reichlich gönnen.
Der Mann bracht' es auf siebzig gar; das heißt: Von seinem siebenten Jahr hat all sein Wirken von Kind bis jetzt nur eine Null ihm zugesetzt.
Genieße still zufrieden den sonnig heitren Tag. Du weißt nicht, ob hienieden ein gleicher kommen mag.
Das aber ist des Alters Schöne, dass es die Saiten reiner stimmt, dass es der Lust die grellen Töne, dem Schmerz den herbsten Stachel nimmt.
Im neuen Jahre Glück und Heil, Auf Weh und Wunden gute Salbe! Auf groben Klotz ein grober Keil! Auf einen Schelmen anderthalbe!
Wann sein and'rer Spiegel dir Will die Jugend zeigen, In des Liedes Spiegel hier Ist sie noch dein eigen.
Wer die Körner wollte zählen, die dem Stundenglas entrinnen, würde Zeit und Ziel verfehlen, solchem Strome nachzusinnen.
Lieb Mütterchen, viel Glück Zu diesem schönen Tage; Er komm' uns ohne Plage Noch oft und froh zurück. Sie dachten all sich aus Ein Geschenk zu deinem Feste; Für mich ist wohl das Beste Ein Verschen und ein Strauß.
Ich wollte Dir was dezidieren, nein schenken; was nicht zuviel kostet. Aber was aus Blech ist, rostet, und die Messinggegenstände oxydieren.
Man sagt, an solchen Tagen sei es Pflicht, sich selber einen Spiegel vorzuhalten: Ich bring ihn Dir, verschmäh' dies Blümchen nicht! Es soll Dir Deinen eignen Wert entfalten.