Älter werden schliesslich alle, doch eines gilt in jedem Falle: Jeweils alle Lebenszeiten haben ganz besondere Seiten. Wer sie sinnvoll nutzt mit Schwung, der bleibt 100 Jahre jung.
Geburtstagswünsche.
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Statt mit Plänen und Sorgen für die Zukunft ausschliesslich und immerdar beschäftigt zu sein oder aber uns der Sehnsucht nach der Vergangenheit hinzugeben, sollten wir nie vergessen, dass die Gegenwart allein real und allein gewiss ist.
Ich wünsche dir: dass du liebst, als hätte dich noch nie jemand verletzt, dass du tanzt, als würde keiner hinschauen, dass du singst, als würde keiner zuhören, dass du lebst, als wäre das Paradies hier auf Erden.
In der Jugend meinen wir, das Geringste, das die Menschen uns gewähren können, sei Gerechtigkeit. Im Alter erfahren wir, dass es das Höchste ist.
Je älter man wird, desto hastiger tritt sie einem auf die Hacken, die Zeit, die so genannte.
Je älter ich werde, desto tiefer empfinde ich, alles ist Glück und Gnade, das Kleine so gut wie das Grosse.
In der Jugend hat man für grenzenlose Wünsche noch grenzenlose Hoffnungen, später bleiben die grenzenlosen Wünsche, aber die Vernunft löscht die Hoffnung aus, und die ungestümen Wünsche müssen sich nach und nach an der schroffen Wand der Hoffnungslosigkeit den Schädel einstossen.
Lass dich heut mit allem Schönen, so wie du es verdienst, verwöhnen. Und wir wünschen dir, und nicht nur heut, alles, was dein Herz erfreut.
Bedenke stets, dass alles vergänglich ist; dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Leid nicht zu traurig sein.
Die Erfahrung gleicht einer unerbittlichen Schönen. Jahre gehen vorüber, bis du sie gewinnst, und ergibt sie sich endlich, seid ihr beide alt geworden, und ihr könnt euch nicht mehr brauchen.
Ein Mädchen und ein Gläschen Wein kurieren alle Not. Und wer nicht trinkt und wer nicht küsst, der ist so gut wie tot.
Je mehr du gedacht, je mehr du getan hast, desto länger hast du gelebt.
Manche Zeit wird uns entrissen, manche gestohlen, manche verrinnt einfach. Am schändlichsten ist jedoch ein Verlust, der durch Nachlässigkeit entsteht.
Man altert nur von fünfundzwanzig bis dreißig. Was sich bis dahin erhält, wird sich wohl auf immer erhalten.
Keine Grenze verlockt uns mehr zum Schmuggeln als die Altersgrenze.
Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.
Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.
Du bist so jung wie deine Zuversicht, so alt wie deine Zweifel, so jung wie deine Hoffnung, so alt wie deine Verzagtheit.
Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln: erstens durch Nachdenken, das ist der edelste; zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste; drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.
Den Charakter eines Menschen erkennt man an den Scherzen, die er übel nimmt.