Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren zählt.
Geburtstagswünsche.
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Zum Geburtstag recht viel Glück, immer vorwärts, nie zurück, wenig Arbeit recht viel Geld, grosse Reisen in die Welt, jeden Tag gesund sich fühlen, sechs Richtige im Lotto spielen, ab und zu ein Gläschen Wein, dann wirst du immer glücklich sein.
Ich halte Rast auf meiner Fahrt und schaudre, dass ich [ALTER] ward. Ich dachte, dass auf Erden nur andere [ALTER] werden. Die Zeit vertost, die Ahnung spricht: So stirbst du einst und glaubst es nicht.
Wer morgens nüchtern dreimal schmunzelt, wenns regnet nicht die Stirne runzelt und abends lacht, so dass es schallt, wird 120 Jahre alt.
Der Edle verlangt alles von sich selbst, der Unedle erwartet alles von den anderen.
Es ist ein Vorteil des Altwerdens, dass man gegen Hass, Beleidigungen, Verleumdungen gleichgültig wird, während die Empfänglichkeit für Liebe und Wohlwollen stärker wird.
Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
Jugend ist oft arm: Man hat noch nichts erworben oder noch nichts geerbt. Reichtum und Alter finden sich zu gleicher Zeit ein: So selten geschieht es, dass Menschen alles Gute auf einmal haben!
Man muss alt geworden sein, also gelebt haben, um zu erkennen, wie kurz das Leben ist.
Jeder Tag ist ein neues Leben, jedes Erwachen und Aufstehen eine kleine Geburt, und jedes Zubettgehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
Man bleibt jung, so lange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.
Das Alter ist jene Lebensperiode, in der wir die Sünden, die wir noch begehen, dadurch wettmachen, dass wir jene verabscheuen, die zu begehen wir nicht mehr imstande sind.
Lasst mich nicht ein alter Polterer werden, der aus Neid die jüngeren Geister ankläfft, oder ein matter Jammermensch, der über die gute, alte Zeit beständig flennt.
Die Geburtswehen der Zukunft gehören zu den Visionen des Philosophen.
Der Mensch bleibt närrisch bis ins vierzigste Jahr; wenn er dann anfängt, seine Narrheit zu erkennen, so ist das Leben schon dahin.
Besonders in der Jugend fixiert sich das Ziel unseres Glückes in Gestalt einiger Bilder, die uns vorschweben und oft das halbe, ja das ganze Leben verharren. Sie sind eigentlich neckende Gespenster: Denn, haben wir sie erreicht, so zerrinnen sie in nichts, indem wir die Erfahrung machen, dass sie gar nichts, von dem, was sie verhiessen, leisten.
Nur die wertvollen Menschen bleiben bei ihresgleichen in guter Stimmung.
Für die, welche an keine Unsterblichkeit glauben, gibt es auch keine.
Im hohen Alter, so glauben gewöhnlich die anderen, oft aber auch die Greise selbst, lebt man nur die einem noch verbleibende Zeit ab. Das Gegenteil ist der Fall, das hohe Alter ist, sowohl für die alten Menschen selbst wie auch für die anderen der wertvollste und notwendigste Lebensabschnitt. Der Wert unseres Lebens ist der Entfernung vom Tod quadratisch umgekehrt proportional. Es wäre schön, wenn die alten Menschen selbst und auch ihre Umgebung dies begriffen.
Man wird nicht besser mit den Jahren. Wie sollte es auch, man wird bequem und bringt, um sich die Reue zu sparen, die Fehler all in ein System.
Solange man jung ist, gehören alle Gedanken der Liebe später gehört alle Liebe den Gedanken.