Mögest Du Dir die Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben.
Geburtstagssprüche.
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Wer einen Tag glücklich sein will, der trinke Wein. Wer eine Woche glücklich sein will, der schlachte ein Schwein. Wer ein Jahr glücklich sein will, der heirate. Wer ein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner.
Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.
Leben muss man ein Leben lang lernen, und, darüber wirst du dich vielleicht am meisten wundern: ein Leben lang muss man sterben lernen.
Bedenke stets, dass alles vergänglich ist; dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Leid nicht zu traurig sein.
Mögen aus jedem Samen, den Du säst, wunderschöne Blumen werden, auf dass sich die Farben der Blüten in Deinen Augen spiegeln und sie Dir ein Lächeln auf Dein Gesicht zaubern.
Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
Wie man auf einem Schiffe befindlich, sein Vorwärtskommen nur am Zurückweichen und demnach Kleinerwerden der Gegenstände auf dem Ufer bemerkt; so wird man sein Alt- und Älterwerden daran inne, daß Leute von immer höheren Jahren einem jung vorkommen.
Je älter man wird, desto mehr liebt man das Anstößige.
Wenn man noch jung ist und leben möchte, kann man nicht ganz selbstlos sein.
Je älter man wird, desto mehr schätzt man Naturgaben, weil sie durch nichts können angeschafft werden.
Wer also lange leben möchte, der nehme sein Morgenmahl frühe und sein Nachtmahl nicht späte ein.
Alt wirst du – wer wirds nicht? – doch wer nimmt, wie du, mit Jahren an Wert und Tugenden zu?
Die Jugend wird, bis sie in das öffentliche Leben übertritt, erzogen durch die Familie, durch die Lehre, durch die Literatur.
Je älter man wird, desto mehr schätzt man Ordnung.
Alt macht nicht das Grau der Haare, alt macht nicht die Zahl der Jahre, alt ist, wer den Humor verliert und sich für nichts mehr interessiert.
Je älter ich werde, desto mehr wird ein Wort mein Wort vor allen: Grotesk.
Ich wollte das Alter gern der Jugend gleichsetzen, wenn es nur nicht die Enge der Bewegung, die Schwere der Erinnerung, die Bitternis der Erfahrung hätte.
Willst du wissen, wie alt du bist, so frage nicht die Jahre, die du gelebt hast, sondern den Augenblick, den du genießt.
Je älter ich werde, desto mehr lerne ich das Schweigen.
Glück und Heil am Tage, Der dich einst gebar! Vater, was ich sage, Ist so fromm und wahr. Lies auf diesem Blättchen, Das mein Herz dir giebt, Wie dein kleines Mädchen Dich so herzlich liebt. Küsse deine Kleine, Sieh ihr ins Gesicht; Liebe, wie die meine, Schildert kein Gedicht. Wo die Sternlein stehen, Ist ein großer Mann, Der, was Kinder flehen, Auch erfüllen kann. O, der wird dir geben – Denn ich bitt' ihn ja – Langes, frohes Leben, Herziger Papa. Und mir wird's gelingen, Immer wohlgemuth Um dich her zu springen, Wie das Lämmlein thut. Will dich streicheln, herzen, Will mit Mädchenlist Um dich hüpfen, scherzen, Wenn du traurig bist. Will dein Knie umschlingen, Bester Vater, du! Will ein Lied dir singen, Und du geigst dazu. Heisa! Welche Freude! Vater, tanz' mit mir! Alles freut sich heute Innig über dir. Mama wünscht dir Glücke, Und der Ludwig zeigt Schon in seinem Blicke, Was der Mund verschweigt.