Meine kurzen Wünsche sind eine gute Sache heute fürs Geburtstagskind: Lebe! Liebe! Lache!
Geburtstagsgedichte.
Geburtstagsgedichte sind zu jedem größeren Geburtstag eine tolle Idee. In ihnen kann man seine Zuneigung und Wertschätzung für den Jubilaren ausdrücken und jedes Geburtstagskind, ob groß, ob klein freut sich darüber.
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Will das Glück nach seinem Sinn Dir was Gutes schenken, Sage Dank und nimm es hin Ohne viel Bedenken.
Briefträger setzen sich in Trab, Sie reissen fast die Klingel ab, Sogar Pakete treffen ein – Mög es das ganze Jahr so sein! Herren, Damen kommen zu Hauf, Sie setzen die besten Gesichter auf, Du selber blickst gutlaunig drein – Mög es das ganze Jahr so sein! Im Hause ruht der Bruderstreit, George, Theo markieren Artigkeit, Sanfte Stimmung bei gross und klein – Mög es das ganze Jahr so sein! Der Himmel ist blau, die Luft ist klar. Auf dem Simse zwitschert ein Spatzenpaar, Am Fenster aber lacht Sonnenschein – Mög es das ganze Jahr so sein!
Freude soll nimmer schweigen. Freude soll offen sich zeigen. Freude soll lachen, glänzen und singen. Freude soll danken ein Leben lang. Freude soll dir die Seele durchschauern. Freude soll weiterschwingen. Freude soll dauern Ein Leben lang.
Alles fügt sich und erfüllt sich, musst es nur erwarten können und dem Werden deines Glückes Jahr' und Felder reichlich gönnen. Bis du eines Tages jenen reifen Duft der Körner spürest und dich aufmachst und die Ernte in die tiefen Speicher führest.
Ich wünsche, dass dein Glück sich jeden Tag erneue, dass eine gute Tat dich jede Stund erfreue! Und wenn nicht eine Tat, so doch ein gutes Wort, das selbst im Guten wirkt, zu guten Taten fort. Und wenn kein Wort, doch ein Gedanke schön und wahr, der Dir die Seele mach und rings die Schöpfung klar.
Willst du dir ein hübsch Leben zimmern, musst dich ums Vergangne nicht bekümmern. Das Wenigste muss dich verdrießen, musst stets die Gegenwart genießen. Besonders keinen Menschen hassen und die Zukunft Gott überlassen.
Ach, wie schön, dass Du geboren bist! Gratuliere uns, dass wir Dich haben, Dass wir Deines Herzens gute Gaben Oft genießen dürfen ohne List. Deine Mängel, Deine Fehler sind Gegen das gewogen harmlos klein. Heut nach vierzig Jahren wirst du sein: Immer noch ein Geburtstagskind. Möchtest Du: nie lange traurig oder krank Sein. Und wenig Hässliches erfahren.- Deinen Eltern sagen wir unseren Fröhlichen Dank dafür, Dass sie Dich gebaren. Gott bewirke Dir Alle Deine Schritte; Ja, das wünschen wir, Deine Freunde und darunter (bitte) Dein
Mit vierzig Jahren ist der Berg erstiegen, wir stehen still und schau’n zurück, dort sehen wir der Kindheit stilles liegen und dort der Jugend lautes Glück. Noch einmal schau, und dann gekräftigt weiter. Erhebe deinen Wanderstab! Hin dehnt ein Bergesrücken sich, ein breiter, und hier nicht, drüben gehts bergab. Nicht atmend aufwärts brauchst du mehr zu steigen, die Ebne zieht von selbst dich fort; dann wird sie sich mit dir unmerklich neigen, und eh du’s denkst, bist du im Port.
Es heißt wohl: Vierzig Jahr ein Mann! Doch mit Vierzig fängt die Fünfzig an. Es liegt die frische Morgenzeit im Dunkel unter mir so weit, Dass ich erschrecke, wenn ein Strahl in diese Tiefe fällt einmal. Schon weht ein Lüftchen von der Gruft, das bringt den Herbst-Resedaduft.
Mit vierzig Jahren soll man sich besinnen ... Worauf? Auf das, was außen und was innen – und auf den Lauf der Sterne, die im kalten Kosmos schweben, sowie auch darauf: Wovon mag eigentlich der Bornemann leben –? Die Wiese summt und liegt grün eingesponnen – ich mittendrin; durch die geschlossenen Lider sagen tausend Sonnen, dass ich lebendig bin. Schreite die Straße der Einsamkeit empor, Stimmen hörst du wie nie zuvor ... aus dem Äther kommen dir Einsicht und Stärke Laßler platzt vor Neid. Ich werde ihn ärgern, indem ich es nicht bemerke. Wolken ziehn über die Sonne. Es rührt sich kein Blatt. Stumm liegt der See; der Weise, der einmal begriffen hat, fragt nicht: Warum? Er betrachtet nur noch das Wie; er sieht die Kristalle zergehn, wenn es geschneit hat – Warum schneidet man sich eigentlich immer die Nägel, wenn man keine Zeit hat –? So schwingst du dich in die obern Regionen – musst aber dennoch hier unten wohnen. Ein Vers von Morgenstern tanzt querfeldein: „Es zieht einen immer wieder hinein.“
Nicht lange will ich meine Wünsche wählen, bescheiden wünsch ich zweierlei: Noch fünfzig solcher Tage sollst du zählen, und allemal sei ich dabei.
Wer, wann er zwanzig Jahr nun alt, hat noch nicht schöne Leibsgestalt, und keine Stärke, wann er dreißig, und vierzig kein Hirn und Verstand, und fünfzigjährig ist nicht fleißig und reich an Geld, Gut oder Land, der wird sehr schwerlich hie auf Erden schön, stark, weis' oder häbig werden.
Das aber ist des Alters Schöne, daß es die Saiten reiner stimmt, daß es der Lust die grellen Töne, dem Schmerz den herbsten Stachel nimmt. Ermessen läßt sich und verstehen die eigne mit der fremden Schuld, und wie auch rings die Dinge gehen, du lernst dich fassen in Geduld. Die Ruhe kommt erfüllten Strebens, es schwindet des verfehlten Pein - und also wird der Rest des Lebens ein sanftes Rückerinnern sein.
Wer die Körner wollte zählen, Die dem Stundenglas entrinnen, Würde Zeit und Ziel verfehlen, Solchem Strome nachzusinnen. Auch vergehn uns die Gedanken, Wenn wir in dein Leben schauen, Freien Geist in Erdeschranken, Festes Handeln und Vertrauen. So entrinnen jeder Stunde Fügsam glückliche Geschäfte. Segen dir von Mund zu Munde! Neuen Mut und frische Kräfte!
O fürchte nicht, wenn dir das Alter Vom Haupte Blüt’ um Blüte bricht, Dass dann ein Blick, ein trüber, kalter, Fall’ auf dein bleiches Angesicht. Wohl blässer wird der äußre Schimmer, Doch heller wird der innre Schein; Drum lieber nur und tiefer immer Schau’ ich ins Auge dir hinein. Da seh’ ich all’ die Liebesfülle, Die reicher ward von Jahr zu Jahr; Es dringet durch des Alters Hülle Der Seele Schönheit hell und klar. Da seh’ ich nicht die müden Wangen, Der Jahre Furchen seh’ ich nicht – Es ist mir strahlend aufgegangen Dein innres Engelsangesicht.
Der Bäcker bringt dir Kuchenbrot, Der Schneider einen Mantel rot, Der Kaufmann schickt dir, weiß und nett, Ein Puppenkleid, ein Puppenbett Und schickt auch eine Schachtel rund Mit Schäfer und mit Schäferhund, Mit Hürd' und Bäumchen, paarweis je, Und mit sechs Schafen, weiß wie Schnee, Und eine Lerche, tirili, Seit Sonnenaufgang hör' ich sie, Die singt und schmettert, was sie mag, Zu meines Lieblings Namenstag.
Den ersten Frühling hast Du nun gesehn, die ersten Blümchen und den ersten Schnee. Du lerntest auf den kleinen Füßchen gehn und stehn, erlebtest Deine ersten Freuden und das erste Weh. Als Du die kleinen Händchen Dir am Ofen hast verbrannt, da rollten dicke Tränen über Dein Gesicht. Die Mutter hatte Dich gewarnt und oft ermahnt, nun zahltest Du das erste Lehrgeld Deines Lebens, kleiner Wicht. Noch bist Du rein und ohne Argwohn, kleiner Mann, und gute Hände schützen Dich vor jedem Leid. Wenn Du dereinst allein bist, denke stets daran: Wo Schmetterlinge fliegen, sind die Wespen auch nicht weit. Nun strampelst Du mit Deinen kleinen Beinchen in das zweite Jahr. Steh immer fest darauf - auch wenn wir nicht mehr sind. Lass Deine Augen immer leuchten froh und sonnenklar und glaube an das ewig Gute - Du, mein Kind.
Obgleich kein Gruß, obgleich kein Brief von mir So lang dir kömmt, lass keinen Zweifel doch Ins Herz, als wär’ die Zärtlichkeit des Sohns, Die ich dir schuldig bin, aus meiner Brust Entwichen. Nein, so wenig als der Fels, Der tief im Fluss vor ew'gem Anker liegt, Aus seiner Stätte weicht, obgleich die Flut Mit stürm’schen Wellen bald, mit sanften bald Darüber fließt und ihn dem Aug’ entreißt, So wenig weicht die Zärtlichkeit für dich Aus meiner Brust, obgleich des Lebens Strom Vom Schmerz gepeitscht bald stürmend drüber fließt, Und von der Freude bald gestreichelt still Sie deckt und sie verhindert, dass sie nicht Ihr Haupt der Sonne zeigt und ringsumher Zurückgeworfne Strahlen trägt und dir Bei jedem Blicke zeigt, wie dich dein Sohn verehrt.
Ist kein schönerer Tag doch In der Welt so wie heut! Und es hat unser Herze Sich noch nie so gefreut. Ja, wir freuen uns Alle Heissa heissassa sa! Denn es ist dein Geburtstag, Lieber, guter Papa! Und wir wanden dir Kränze, Und wir flochten hinein Unsre innigsten Wünsche Für dein Wohl und Gedeih'n. Sei so froh wie die Blumen, Wie die Blätter so grün! Mag für uns, deine Lieben, Stets dein Leben so blüh'n!
Ich hab doch nichts so lieb wie dich, mein Mütterlein, es müsste denn der liebe Gott im Himmel droben sein. Den lieb ich, weil er dich mir gab und weil er mir erhält das allerbeste Mütterlein auf weiter, weiter Welt.