Will das Glück nach seinem Sinn Dir was Gutes schenken, sage Dank und nimm es hin, ohne viel Bedenken. Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen: Das, worum Du Dich bemühst möge Dir gelingen.
Wilhelm Busch.
Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen: Das, worum Du Dich bemühst, möge Dir gelingen.
Je älter man wird, desto hastiger tritt sie einem auf die Hacken, die Zeit, die so genannte.
Will das Glück nach seinem Sinn Dir was Gutes schenken, Sage Dank und nimm es hin Ohne viel Bedenken.
Früher, da ich unerfahren Und bescheidner war als heute, Hatten meine höchste Achtung Andre Leute. Später traf ich auf der Weide Außer mir noch mehr Kälber, Und nun schätz ich, sozusagen, Erst mich selber.
Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben.
Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen: Das, worum Du Dich bemühst, mög Dir gelingen.
Also geht alles zu Ende allhier: Feder, Tinte, Tobak und auch wir. Zum letzten Mal wird eingetunkt, dann kommt der große schwarze Punkt.
Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Drum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise!
Bald holterpolter, wie gerädert, in einem Wagen, der nicht federt, bald sanft wie im Automobil, so kam er an sein Lebensziel.
Doch schmerzlich denkt manch alter Knaster, der von vergangnen Zeiten träumt, an die Gelegenheit der Laster, die er versäumt.
Einszweidrei, im Sauseschritt Läuft die Zeit; wir laufen mit.
So spricht der Weise, grau von Haar, ernst, würdig, sachgemäß und klar.
Man möchte weinen, wenn man sieht, dass dies das Ende von dem Lied.
Ganz richtig, diese Welt ist nichtig. Auch du, der in Person erscheint, bist ebenfalls nicht gar so wichtig, wie deine Eitelkeit vermeint.
Meistens hat, wenn zwei sich scheiden, einer etwas mehr zu leiden.
Hätt einer auch fast mehr Verstand als wie die drei Weisen aus Morgenland und ließe sich dünken, er wär wohl nie dem Sternlein nachgereist wie sie; dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt, fällt auch auf sein verständig Gesicht, er mag es merken oder nicht, ein freundlicher Strahl Des Wundersternes von dazumal.
Das Christkind aber möge Euch bringen die Schönsten von allen wunderbaren Dingen, und was Ihr nur immer träumt, wünscht oder dachtet, dass Ihr es wohl gerne haben möchtet.
Wieviel Liebes und Gutes passiert uns doch in der Jugend, worauf wir im Alter nicht mehr mit Sicherheit rechnen dürfen.
Das große Glück, noch klein zu sein, sieht mancher Mensch als Kind nicht ein und möchte, dass er ungefähr so 16 oder 17 wär'. Doch schon mit 18 denkt er: "Halt! Wer über 20 ist, ist alt." Warum? Die 20 sind vergnüglich - auch sind die 30 noch vorzüglich. Zwar in den 40 - welche Wende - da gilt die 50 fast als Ende. Doch in den 50, peu à peu, schraubt man das Ende in die Höh'! Die 60 scheinen noch passabel und erst die 70 miserabel. Mit 70 aber hofft man still: "Ich schaff' die 80, so Gott will." Wer dann die 80 biblisch überlebt, zielsicher auf die 90 strebt. Dort angelangt, sucht er geschwind nach Freunden, die noch älter sind. Doch hat die Mitte 90 man erreicht - die Jahre, wo einen nichts mehr wundert -, denkt man mitunter: "Na - vielleicht schaffst du mit Gottes Hilfe auch die 100!"
Es ist halt schön, Wenn wir die Freunde kommen sehn. – Schön ist es ferner, wenn sie bleiben Und sich mit uns die Zeit vertreiben. – Doch wenn sie schließlich wieder gehn, Ist's auch recht schön. –
Wonach du sehnlich ausgeschaut, Es wurde dir beschieden. Du triumphierst und jubelst laut: Jetzt hab ich endlich Frieden! Ach, Freundchen, rede nicht so wild, Bezähme deine Zunge! Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, Kriegt augenblicklich Junge.
Denn früh belehrt ihn die Erfahrung, sobald er schrie, bekam er Nahrung.
Man kann sein Geld nicht schlechter anlegen als in ungezogenen Kindern.
Wo kriegten wir die Kinder her, wenn Meister Klapperstorch nicht wär?
Definition der Liebe: Sehnsucht, unbewusst zu zweit ein Drittes zu bilden, was vielleicht besser ist.
Selig sind die Auserwählten, die sich liebten und vermählten; denn sie tragen hübsche Früchte.
Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.
Und hier besiegeln diese zwei Sich dauerhaft Lieb und Treu. Hoch ist der Liebe süße Traum Erhaben über Zeit und Raum.
Viel Freude macht, wie männiglich bekannt, für Mann und Weib der heilige Ehestand! Und lieblich ist es für den Frommen, der die Genehmigung dazu bekommen, wenn er sodann nach der üblichen Frist glücklicher Vater und Mutter ist.