Wir können die Kinder nicht nach unserem Sinn formen; so wie Gott sie uns gab, muss man sie haben und lieben.
Johann Wolfgang von Goethe.
Liebe, menschlich zu beglücken, nähert sie ein edles Zwei, doch zu göttlichem Entzücken, bildet sie ein köstlich Drei.
Wo Anmaßung mir wohlgefällt? An Kindern: denen gehört die Welt.
Ihr seid nun eins, ihr beide, und wir sind mit euch eins. Trinkt auf der Freude Dauer ein Glas des guten Weins! Und bleibt zu allen Zeiten einander zugekehrt, durch Streit und Zwietracht werde nie euer Bund zerstört.
Freudvoll Und leidvoll, Gedankenvoll sein, Langen Und bangen In schwebender Pein, Himmelhoch jauchzend, Zum Tode betrübt; Glücklich allein Ist die Seele, die liebt.
Eine gute Ehe beruht auf dem Talent zur Freundschaft.
Ohne dich, Liebste, was wären die Feste? Ohne dich, Süße, was wäre der Tanz? Wärst du mein Schatz nicht, so möcht’ ich nicht tanzen, Bleibst du es immer, ist Leben ein Fest.
Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand - und wie wäre das möglich ohne die Liebe.
Die Ehe ist der Anfang und der Gipfel aller Kultur. Sie macht den Rohen mild, und der Gebildetste hat keine bessere Gelegenheit, seine Milde zu beweisen.
Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe?
Solang ich dein Herz nicht hatte, was half mir das übrige; jetzt, da ich’s habe, möcht’ ich’s gerne behalten. Dafür bin ich auch dein.
Unter allen Festen ist das Hochzeitsfest das unschicklichste. Keines sollte mehr in Stille, Demut und Hoffnung begangen werden als dieses.
Liebt euch und verzeiht euch kleine Schwachheiten und trachtet, dass euch die gegenseitige Liebe alles ersetzt.
Welch eine himmlische Empfindung ist es, seinem Herzen zu folgen.
Sonne kann nicht ohne Schein, Mensch nicht ohne Liebe sein.
Es ist doch nichts besser, als wenn man sich liebt und zusammen ist.
Wenn dir's in Kopf und Herzen schwirrt, was willst du Bessres haben! Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.
Das eben ist der Liebe Zaubermacht, dass sie veredelt, was ihr Hauch berührt. Der Sonne ähnlich, deren goldener Strahl Gewitterwolken selbst in Gold verwandelt.
Heut ist mir alles herrlich; wenn’s nur bliebe! Ich sehe heut durchs Augenglas der Liebe.
Glücklich allein ist die Seele, die liebt.
Im Ehestand muss man manchmal streiten, denn so erfährt man etwas voneinander.
Die Ehe ist der Anfang und der Gipfel aller Kultur.
Solang ich dein Herz nicht hatte, was half mir das übrige; jetzt, da ich’s habe, möcht’ ich’s gern behalten. Dafür bin ich auch dein.
Ihr seid nun eins, ihr beide, und wir sind mit euch eins. Trinkt auf der Freude Dauer ein Glas des guten Weins! Und bleibt zu allen Zeiten einander zugekehrt, durch Streit und Zwietracht werde nie euer Bund gestört.
Ein Blick von deinen Augen in die meinen, Ein Kuß von deinem Mund auf meinem Munde, Wer davon hat, wie ich, gewisse Kunde, Mag dem was anders wohl erfreulich scheinen? Entfernt von dir, entfremdet von den Meinen, Führ ich stets die Gedanken in die Runde, Und immer treffen sie auf jene Stunde, Die einzige; da fang ich an zu weinen. Die Träne trocknet wieder unversehens: Er liebt ja, denk ich, her in diese Stille, Und solltest du nicht in die Ferne reichen? Vernimm das Lispeln dieses Liebewehens; Mein einzig Glück auf Erden ist dein Wille, Dein freundlicher, zu mir; gib mir ein Zeichen!
Ich weiß es wohl und spotte viel: Ihr Mädchen seid voll Wankelmut! Ihr liebet, wie im Kartenspiel, Den David und den Alexander; Sie sind ja Forcen miteinander, Und die sind mitteinander gut. Doch bin ich elend wie zuvor, Mit misanthropischem Gesicht, Der Liebe Sklav', ein armer Tor! Wie gern wär ich sie los, die Schmerzen! Allein es sitzt zu tief im Herzen, Und Spott vertreibt die Liebe nicht.
Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer Vom Meere strahlt; Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer In Quellen malt. Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege Der Staub sich hebt; In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege Der Wandrer bebt. Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen Die Welle steigt. Im stillen Haine geh ich oft zu lauschen, Wenn alles schweigt. Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne, Du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne O wärst du da!
Im Schatten sah ich Ein Blümchen stehn, Wie Sterne leuchtend, Wie Äuglein schön.
Ja, die Augen warens, ja, der Mund, Die mir blickten, die mich küßten. Hüfte schmal, der Leib so rund, Wie zu Paradieses Lüsten. War sie da? Wo ist sie hin? Ja! sie wars, sie hats gegeben, Hat gegeben sich im Fliehn Und gefesselt all mein Leben.
Wie ich dich liebe Mit warmen Blut, Die du mir Jugend Und Freud und Mut Zu neuen Liedern Und Tänzen gibst. Sei ewig glücklich, Wie du mich liebst!