Trinkt, trinkt, trinkt! Weil in eurer Flasche Noch ein Tröpfchen blinkt, Weil in eurer Tasche Noch ein Heller klingt; Trinkt, trinkt, trinkt! Jeder Tag hat seine Plage, Jahrmarkt ist nicht alle Tage.
Friedrich Wilhelm Gotter.
Lerne deines Gatten Herzen liebevoll entgegengehen, leichte Kränkungen verschmerzen, kleine Fehler übersehn.
O, lebt, und liebt Euch, nach der Sitte Der goldnen Zeit, als eine Hütte Die Liebenden umschloss, die willige Natur Aus ihrem Überfluss sie nährte, Und ihnen Bach und Wald und Flur
O, lebt, und liebt Euch, nach der Sitte der goldnen Zeit, als eine Hütte die Liebenden umschloss, die willige Natur aus ihrem Überfluss sie nährte, und ihnen Bach und Wald und Flur Die Mittel der Zufriedenheit gewährte.
Ach! was ist die Liebe Für ein süßes Ding! Sorgenlos, wie Kinder, Führt sie uns durchs Leben. Unser ganzes Leben flieht Mit ihr geschwinder, Als uns ohne Liebe Sonst ein Tag verging! Ach! was ist die Liebe Für ein süßes Ding! Ach! was ist die Liebe Für ein süßes Ding! Mut gibt sie zur Arbeit, Hilft sie uns verrichten, Eine Blumenkette Werden unsre Pflichten, Und am Thron der Liebe Hängt der Kette Ring. Ach! was ist die Liebe Für ein süßes Ding! Ach! was ist die Liebe Für ein süßes Ding! Unsre Seele hebet Sich auf ihrem Flügel, Unsre Seele schwebet, Treu von ihr belebet, Über Tal und Hügel, Gleich dem Schmetterling. Ach! was ist die Liebe Für ein süßes Ding!