SPRÜCHEVERSUM

Friedrich Schiller.

17 Sprüche
Friedrich SchillerNº 001

Alles wiederholt sich nur im Leben, Ewig jung ist nur die Phantasie; Was sich nie und nirgends hat begeben, das allein veraltet nie!

Mittel · Nachdenklich
Friedrich SchillerNº 002

Deine Weisheit sei die Weisheit der grauen Haare, aber dein Herz – dein Herz sei das Herz der unschuldigen Kindheit.

Mittel · Herzlich
Friedrich SchillerNº 003

Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, ewig still steht die Vergangenheit.

Mittel · Nachdenklich
Friedrich SchillerNº 004

Rastlos vorwärts musst Du streben, nie ermüdet stille stehn, willst Du die Vollendung sehn; musst ins Breite Dich entfalten, soll sich Deine Welt gestalten; in die Tiefe musst Du steigen, soll sich Dir das Wesen zeigen. Nur Beharrung führt zum Ziel, nur die Fülle führt zur Klarheit, und im Abgrund wohnt die Wahrheit.

Lang · Nachdenklich
Friedrich SchillerNº 005

Dieses Glas dem guten Geist.

Kurz · Feierlich
Friedrich SchillerNº 006

Ich mag es gerne leiden, Wenn auch der Becher überschäumt.

Kurz · Heiter
Friedrich SchillerNº 007

Lebt wohl, ihre Berge, ihre geliebten Triften, Ihr traulich stillen Täler, lebet wohl!

Kurz · Nachdenklich
Friedrich SchillerNº 008

Sagen sie ihm, daß er die Träume seiner Jugend nicht vergessen soll, wenn er ein Mann geworden.

Mittel · Nachdenklich
Friedrich SchillerNº 009

Der Freundschaft stolzes Siegel tragen viele, die in der Prüfungsstunde treulos fliehn.

Kurz · Nachdenklich
Friedrich SchillerNº 010

Glücklicher Säugling! Dir ist ein unendlicher Raum noch die Wiege. Werde Mann, und dir wird eng die unendliche Welt.

Mittel · Nachdenklich
Friedrich SchillerNº 011

Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.

Kurz · Nachdenklich
Friedrich SchillerNº 012

Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, Pfeilschnell ist das Jetzt verflogen, Ewig still ist die Vergangenheit.

Mittel · Nachdenklich
Friedrich SchillerNº 013

Sphären ineinander lenkt die Liebe, Weltsysteme dauern nur durch sie.

Kurz · Nachdenklich
Friedrich SchillerNº 014

Euer Glück zu vergrößern, müßte der Himmel eure Sterblichkeit aufheben.

Kurz · Feierlich
Friedrich SchillerNº 015

Alles wanket, wo der Glaube fehlt.

Kurz · Nachdenklich
Friedrich SchillerNº 016

Ihm ruhen noch im Zeitenschoße die schwarzen und die heitern Loose, der Mutterliebe zarte Sorgen bewachen seinen goldnen Morgen.

Mittel · Feierlich
Friedrich SchillerNº 017

Träume kommen von Gott.

Kurz · Nachdenklich