Des Menschen Gefühle sind immer am reinsten und glühendsten in der Stunde des Treffens und des Abschieds.
Abschiedssprüche.
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Wenn man einander schreibt, ist man wie durch ein Seil verbunden.
Jeder Abschied ist betäubend. Man denkt und empfindet weniger, als man glaubte ...
Meistens hat, wenn zwei sich scheiden, einer etwas mehr zu leiden.
Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung.
Klug ist, wer stets zur rechten Stunde kommt, doch klüger, wer zu gehen weiß, wann es frommt.
Diejenigen, die gehen, fühlen nicht den Schmerz des Abschieds. Der Zurückbleibende leidet.
Der Abschied von einer langen und wichtigen Arbeit ist immer mehr traurig als erfreulich.
Abschiednehmen ist immer ein Stückchen Tod.
Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut immerfort Blütenstaub, den wir atmen, herüber, und auch noch im kommendsten Wind atmen wir Abschied.
Bitter und süß ist der Abschiedskuß an der Lippe des Freundes.
Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht.
Zum Abschiednehmen just das rechte Wetter. Grau wie der Himmel steht vor mir die Welt.
Und scheide ich von dir, so lasse ich dir mein Herz zurück...
Sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schließe die Augen, und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer.
Abschiedsworte müssen kurz sein wie Liebeserklärungen.
Wenn du etwas liebst, lass es los. Wenn es zu dir zurückkommt, gehört es dir. Wenn es nicht zurückkommt, hat es dir nie gehört.
Es kommt ein Augenblick, beim Abschiednehmen, wo in der Vorwegnahme des Schmerzes der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist.
Es ist immer etwas Feierliches um eine Abreise, selbst wenn man einander nur auf kurze Zeit verläßt.
Von dem, was du erkennen und messen willst, mußt du Abschied nehmen, wenigstens auf eine Zeit. Erst wenn du die Stadt verlassen hast, siehst du, wie hoch sich ihre Türme über die Häuser erheben.
Lebe wohl! – du fühlest nicht, was es heißt, dies Wort der Schmerzen, mit getrostem Angesicht sagest du's und leichtem Herzen. Lebe wohl! – Ach, tausendmal hab' ich es mir vorgesprochen und, in nimmersatter Qual, mir das Herz damit zerbrochen!